Archive for April, 2008

Gott ist immer noch im Heilungsgeschäft tätig

April 25, 2008

Wer mich gut kennt, weiß vielleicht, dass mein rechtes Bein nach einem Skiunfall im Januar 1979 3,5 cm kürzer wurde als mein linkes.

Nachdem ich Christ wurde und meine “Karriere” als charismatischer Christ und Pfingstler begann, beteten einige Leute für die Heilung meines Beines (einschließlich ich selbst). Ich erlebte zwar wie andere Menschen geheilt wurden aber ich offensichtlich nicht (zumindestens erlebte ich keine Spontanheilung).

Vor ungefähr zwei Monaten passierte etwas Merkwürdiges. Ich hatte gerade in einem Gottesdienst gedolmetscht, als mich ein Gast ansprach, der früher Orthopäde gewesen war und ein eigenes Geschäft gehabt hatte. Er meinte die Schuhsohlen und Absatzerhöhung meines rechten Schuhes sei zu hoch (zu diesem Zeitpunkt betrug sie 3 cm) und  machte ein Stück meiner Sohle ab.

Ich hatte Angst mich zum Gespött zu machen. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass mein (damaliger) Hausarzt, (der kein Christ ist) mit seinem Latein am Ende war, was meinen allergischen Husten betrifft, an dem ich leider immer noch leide… Deshalb ging ich nicht zu ihm,  sondern zu Jens, einem Arzt, den ich persönlich kenne und der Christ ist.

Ich erzählte ihm, was mir dieser Orthopäde gesagt hatte und ließ mein Bein nachmessen.

Als er das erste Mal maß, war es nur noch 2,5 cm kürzer. Beim nächsten Besuch machte Jens BowTech mit mir, das sind Griffe, die die Selbstheilungskräfte des Körpers stimulieren.

Ein paar Wochen später dolmetschte ich wieder. Der selbe Gast wies mich drauf hin, dass meine Schuhsohlen und Absatzerhöhung 0,6 cm zu hoch sei.

Jens maß mein rechtes Bein noch mehrfach in den vergangenen Wochen. Einmal war es sogar nur noch 1,2 cm kürzer.

Nachdem Manu meinen blog in cci-world gelesen hatte betete er am 30.12.07 für mich.

Die darauffolgende Woche kaufte ich mir 4 paar neue Schuhe. Ich war mir aber immer noch nicht sicher, ob ich nun völlig geheilt sei oder nicht. Trotz Schmerzen zog ich am 06.01.08 erstmals meine neuen Schuhe (ohne Schuhsohlen und Absatzerhöhung und Einlagen) zum Gottesdienst an. Nach dem Gottesdienst betete Ingrid Hoffmann für die Heilung meines Beines. Die darauffolgenden drei Tage waren Christa und ich vollkommen überzeugt, dass Gott mein kürzeres Bein geheilt hatte und nun beide Beine  gleich wären. In emails an Freunde berichtete ich von dieser – wie ich glaubte – vollständigen Heilung.  Der nächste Arzttermin kam am 10.01.08. Jens schaute sich auch mein Bein an und stellte fest, dass es immer noch 1,5 cm kürzer war. Das war für mich sehr enttäuschend. Ich hatte wirklich geglaubt (nicht nur in der Theorie damit übereingestimmt, dass Gott mich heilen kann), auch meine Handlungen (Schuhe kaufen, in diesen zu laufen ohne Einlage oder Schuhsohlen- und Absatzerhöhung, Verbreiten der Nachricht von meiner vollständigen Heilung), zeugte von meinem Glauben und dann wurde ich mit den sichtbaren Fakten konfrontiert..

Am 13.01.08 besuchte ich die “Healing Rooms” (Heilungsräume) in Hanau. Guiseppe und seine Frau (ein italienisches Ehepaar aus unserer Gemeinde) beteten für mich und ich kaufte mir auch die Heilungs CD. Ich hörte sie mir mehrmals an und sprach die Bibelverse und Proklamationen über Heilung nach.  

Ich bin immer noch vollkommen davon überzeugt, dass Gott mein Bein vollständig heilen will. Er kann dies spontan oder Schritt für Schritt tun…

Sich entmutigt oder enttäuscht zu fühlen so wie ich mich fühlte ist keine Schande, aber es ist wichtig  wieder aufzustehen und den Herrn zu preisen, egal wie unsere Umstände oder Gefühle sein mögen, weil Gott es immer  verdient angebeten zu werden in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens. 

Jesus, ich liebe dich!

 

Gottes Rettungsplan für die Menschheit

April 25, 2008

Am Anfang schuf Gott den Menschen in seinem Ebenbild. Er war Gott gleich in seinem Wesen. Er war geschaffen zu einer engen persönlichen Beziehung mit Gott als dessen Gegenüber. Er hatte keinen Roboter geschaffen, sondern ein Wesen mit einem freien Willen… Gott sehnte sich nach Gemeinschaft mit ihm. Er sollte ihn aus freiem Willen und nicht aus Zwang lieben. Gott vertraute ihm alles, was er geschaffen hatte an, um es in seinem Sinn zu verwalten. Er gab ihm den Auftrag und das Mandat über seine Schöpfung zu herrschen. (1. Mose 1. 27 – 28, 31).

Zunächst hatten Mensch und Gott eine sehr enge vertraute Beziehung miteinander. Er lebte in einer paradiesischen Welt. Alles, was der Mensch  zum Leben brauchte war im Überfluss vorhanden. Er lebte in völliger Harmonie mit Gott und seiner Umwelt. Alles Böse war ihm fremd. Bosheit kannte er noch nicht. Zu seinem Schutz hatte Gott ihm verboten vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Er wollte ihn davor bewahren Böses zu denken, reden oder zu tun. Er wollte ihn schützen vor den Konsequenzen, die das Böse mit sich brachte. Er machte ihn darauf aufmerksam, welche Folgen ein Übertreten dieses Verbotes nach sich ziehen würde: nämlich den Verlust der vertrauten Beziehung mit ihm, seinem Schöpfer, den Verlust, bzw. die Perversion seines Mandates der Fürsorge, der ihm anvertrauten Schöpfung und letztendlich den Tod.

Eines Tages kam der Satan, auch Teufel genannt, ein abtrünniger Engelsfürst, in Gestalt einer Schlange. Er überredete den Menschen das Gebot Gottes zu brechen. Der Mensch entschied sich von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Er war jetzt in der Lage wie Gott Gutes und Böses zu erkennen, doch der Preis war hoch.  Die Konsequenz war, der Verlust der vertrauten Beziehung mit Gott, die Vertreibung aus dem Paradies mit seinem unerschöpflichen Nahrungsangebot. Bosheit, Leid, Krankheit, Schuld, Tod kamen in seine Welt und er musste sich nun seinen Lebensunterhalt mühsam verdienen.

Die Bosheit nahm nun auf der Erde überhand. Gott schmerzte es sehr, er war sehr traurig darüber. Böses war seinem Wesen völlig fremd. Es war kein Bestandheil seiner Natur. Er verabscheute es.   In einer riesigen Flut (der Sintflut)  vernichtete er die Menschheit, nur Noah und seine Familie, die Gott liebten, wurden verschont. Mit ihm schloss er einen Bund und versprach, dass er die Erde nie wieder mit einer weltweiten Flutkatastrophe überziehen würde. An dieses Versprechen erinnert uns noch heute der Regenbogen. In Abraham fand Gott einen Menschen, der ihm trotz einiger Fehler, völlig vertraute. Gott schloss mit ihm einen Bund. Er wurde zum Stammvater seines Volkes Israel.

Er erwählte Israel als sein Volk. Durch Israel sollten die anderen Nationen ihn kennenlernen. Er gab Moses die 10 Gebote und sein Gesetz (das auch Mosaisches Gesetz genannt wird). Nach diesem Gesetz sollte Israel leben. Dieses Gesetz war dazu da, Israel zu zeigen, dass es aus eigener Kraft Gott nicht dienen könnte. Es zeigte den Maßstab und den Anspruch Gottes auf. Wer aus dem Gesetz gerecht werde wollte, musste vollkommen sein. Das war niemand. Selbst der Hohepriester, der das Volk Israel vor Gott vertrat, musste zuerst für sich selbst ein Opfer bringen, um sich von  eigener Sünde zu reinigen und danach ein Opfer für die Sünden seines Volkes. Dies geschah einmal im Jahr und Jahr für Jahr. Es war ein Schatten auf ein zukünftiges Ereignis. Ein Notbehelf, der das eigentliche Problem nicht wirklich und dauerhaft löste.

Wie konnte nun Gott, die Liebe in Person, absolut heilig in seinem Wesen, der Sünde hasste wie die Pest mit dem Menschen wieder in enger Gemeinschaft leben und ihn in seine ursprüngliche Bestimmung einsetzen ohne sein eigenes Gesetz zu brechen und damit seinem eigenen Wesen untreu zu werden?

Die Lösung war:  Gott selber wurde Mensch! Jesus kam, in Menschengestalt auf diese Erde. Er wurde geboren von der Jungfrau Maria. Sie wurde durch den Heiligen Geist auf übernatürliche Weise  schwanger. Jesus war, der einzige Mensch, der auf dieser Erde lebte der ohne Sünde war. Er lebte in einer solch engen Beziehung mit dem Vater wie niemand zuvor. Er war Gott in allem gehorsam. Er tat alles was Gott ihm zeigte.  Er erfüllte das Gesetz, das Gott gegeben hatte völlig und zu jederzeit. Er allein war vollkommen. Er allein war gerecht. Er bezahlte den Preis, damit wir gerecht werden können. Er gab sein Leben hin für unsere Ungerechtigkeit und Sünde, für unsere Lieblosigkeit, unsere Herzenskälte und Gleichgültigkeit Gott und unserem Mitmenschen gegenüber.

Durch seinen Tod gab er uns seine Gerechtigkeit im Austausch für unsere Ungerechtigkeit. Er machte Sünder zu Gerechten. Durch ihn wurde die Beziehung zu Gott wieder hergestellt und der Mensch wieder in seine ursprüngliche Berufung eingesetzt.

Dies kann jeder für sich selbst erfahren, wenn er das Werk Jesu im Glauben annimmt und Jesus als seinen Herrn und Erlöser akzeptiert.

Dies kann in einem einfachen Gebet geschehen, wie das folgende:

Herr, Jesus ich bekenne dir, dass ich ohne dich gelebt habe, ich wollte mein Leben nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten. Dein Plan für mein Leben war mir vollkommen egal. Ich habe darauf vertraut, dass ich durch eigene Anstrengung in den Himmel kommen kann. Dies tut mir leid. Vergib mir, dass ich mein Leben selbst bestimmen wollte. Vergib mir alle meine Schuld. Im Glauben nehme ich dich Jesus, jetzt als meinen Erlöser an und lade dich ein, die Herrschaft über mein Leben zu übernehmen.

Amen.

Wie die Lehre der Gerechtigkeit mein Leben veränderte

April 25, 2008

Von der Lehre der Gerechtigkeit (auch Lehre von der Identität genannt) hörte ich das erste Mal im Herbst 2006.

Zu diesem Zeitpunkt leiteten meine Frau und ich einen Hauskreis der PGI Aschaffenburg.

Pastor Daniel gab uns das Buch von Richard Hays „Gerecht gesprochen“ zum Lesen. Dies sollte unser   künftiges Arbeitsbuch werden? Das ist doch etwas für Neubekehrte dachte ich. War ich nicht bereits ein reifer Christ?  Schließlich hatten meine Frau und ich   einen Bibelschulabschluss von Brownsville Revival School of Ministry (BRSM).

Ich verspürte eine tiefe Abneigung. Zunächst wollte ich es gar nicht lesen. Dann las ich es, widerwillig und mit einer sehr kritischen Einstellung.

Ich suchte nach Schwachpunkten, falscher Lehre,  um letztendlich zu beweisen, dass das ganze nicht praxistauglich sei.

Bevor ich Christ wurde, hatte ich selber unter starken Minderwertigkeitsgefühlen gelitten. Inzwischen hatte ich aber in vielen Bereichen Heilung erlebt. Ich hatte sowohl denen vergeben, die mich verletzt hatten als auch Jesus gebeten meine seelischen Verletzungen zu heilen.

Einen Hauskreisabend zu diesem Thema zu machen war in Ordnung, aber wochenlang aus diesem Buch zu lehren?  Diese Lehre sollte Deutschland transformieren? Das konnte ich nicht glauben. 

Einen größeren Durchbruch erlebte ich als PGI Aschaffenburg komplett die erste Apostolische und Prophetische Konferenz in Kirchkeim im November 2006 besuchte.

Am ersten Tag dachte ich zunächst ich sei hier im „falschen Film“. Den Prophetien für unser Land Glauben zu schenken fiel mir schwer. 

Ich hatte schon einige gehört, bzw. gelesen, erfüllt  zu haben schien sich davon noch keine einzige. Schließlich sprach ich mit Pastor David von der PGI Frankfurt/M über meine Zweifel.

Diese verschwanden und ich wurde ermutigt neu an die ausgesprochenen Prophetien zu glauben..

Trotz dieser anfänglichen Zweifel hatte ich eine großartige Zeit. In den Veranstaltungen war die Salbung Gottes sehr stark präsent. Mein ehemaliger Dekan von BRSM würde sagen: „God is in the house“ (Gott ist mit seiner manifesten Gegenwart im Gottesdienst präsent)

Ich erlebte erlebte eine tiefe Freude, Ausgelassenheit und Freiheit in der Anbetung, wie ich sie noch nie zuvor in einer Konferenz in Deutschland erlebt hatte. Um es kurz zu machen ich wurde sehr stark von Gott berührt; einmal lag ich sogar auf dem Boden und stöhnte in Geburtswehen (dies ist eine Art von Gebet, die tief aus dem Herzen Gottes kommt und die Gottes Absichten wie in einem Geburtsprozess in Existenz bringt).

Im Frühjahr 2007 fing Petra  an einige Lektionen des Buches „Gerecht gesprochen“ zu lehren. Leider konnte sie es nicht zu Ende lehren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch wenig Erkenntnis über dieses Thema. Daher schätzte ich Petra’s Lehreinheiten noch nicht so sehr.

Die Pfingstkonferenz in Hanau, ein Seminar mit Alfredo, ein weiteres Seminar von Bruno über die Endzeit vertieften mein Verständnis ebenso wie die 2. Prophetische und Apostolische Konferenz in Kirchheim. Dieses Mal wurden wir noch stärker gesegnet als beim ersten Mal.

Diese Konferenz ist ein absolutes Muss für jeden der Reformation möchte (ich kann sie jedem nur wärmstens empfehlen).

Die Lehre der Gerechtigkeit hat mein Gebetsleben auf den Kopf gestellt.

Ich bete täglich, dass Gott mir immer mehr Offenbarung und Verständnis darüber gibt:

Wer ich bin (über meine Identität),

Wer ER ist (über die Natur Gottes, sein Vaterherz)

und dass Gott mich immer mehr in meiner Berufung (Vater und Mentor zu sein) hineinführt.

Ich habe verstanden, dass die Lehre der Gerechtigkeit nicht nur eine Lehre ist, sondern ein Lebensstil. Sie ist der Schlüssel für eine neue Reformation. Diese Reformation braucht unser Land so notwendig, wie ausgedörrtes Land den Regen.

Ich weiß, dass es noch viel mehr an Offenbarung zu diesem Thema gibt und ich will alles aufsaugen, was es dazu gibt. Dies führte uns auch in die FCG Hanau, weil das ganze Fundament der Gemeinde auf dieser Lehre aufgebaut ist (hier mach ich mal ein bisschen Schleichwerbung für unsere Gemeinde).

Mein Gebetsleben hat sich total verändert: Ich muss Gott nicht zu etwas überreden oder ihn anflehen etwas zu tun, was er sowieso möchte (z.B. dass jemand Ja zu diesem Bund mit Jesus sagt, also Christ wird)

Ich habe aufgehört zu beten: „Herr gib mir Liebe für Person X“.

Jetzt bete ich: Herr danke, dass deine Liebe heute aus mir herausfließen wird im Umgang mit meinen Kolleginnen und Kollegen.

Diese Lehre hat auch einen sehr positiven Einfluss auf mein Selbstwertgefühl. Es beeinflusst  die Art und Weise, wie ich mit anderen umgehe.

Hier drei Beispiele:

Äußert sich eine Kollegin oder ein Kollege negativ über sich sage ich ihr bzw. ihm, dass er wertvoll ist.

Ist eine meiner Kolleginnen wegen der Menge an Arbeit niedergeschlagen, ermutige ich sie, dass sie es schaffen kann.

Ich zeige ihnen, dass ich sie gern habe.

Sehr froh bin ich, dass ich mich den beiden Kolleginnen, mit denen ich zusammenarbeite (ihr seht sie in meiner Fotogalerie)  sehr gut verstehe.

Wir verstehen uns als Team.

Beide könnten vom Alter her meine Töchter sein. Unser Umgang ist freundschaftlich. Manchmal nenne ich sie meine Ersatztöchter und wir haben auch viel Spaß miteinander.

Ein weiteres Beispiel:

Im Umgang mit einem Kollegen hatte ich Probleme. Um ehrlich zu sein ich mochte ihn nicht, weil er mich durch seine Kommentare mehrfach verletzt hatte. Aber Gott veränderte mich und auch unsere Beziehung zueinander. Einmal sagte ich sogar zu ihm, dass er ein wertvoller Mensch sei.

Es hat mich auch sehr ermutigt Beiträge für das Netzwerk zu schreiben da ich jetzt weiß, dass ich (und nicht nur ich) etwas zu sagen habe ….

Inzwischen kann ich es gar nicht mehr erwarten, bis Petra endlich alles lehrt, was sie in Mexiko und in „foundations“ gelernt hat.

Ich bin hungrig danach und ich will alles aufnehmen, was ich aufnehmen kann.

Meine Frau und ich haben jetzt begonnen Spanisch zu lernen und bereiten uns auf Masterbuilder 2009 vor.

Danken möchte ich Richard Hays, dass er dieses Buch „Gerecht gesprochen“ geschrieben hat, Pastor Daniel und Petra, die uns mit der Lehre der Gerechtigkeit bekannt gemacht haben, Pepe, Alfredo, Bruno Zimmerli, Klaus Morwinski und alle anderen, die die Apostolisch-Prophetischen Konferenzen in Kirchheim organisiert haben.

Ich hab euch lieb

kadosh

Wenn Gott einen Esel gebrauchen kann, dann kann er DICH auch gebrauchen!

April 25, 2008

In der Schule war ich ein Außenseiter. Bei Spielen war ich der, der als letzter übrig blieb. Sport war nicht gerade mein Paradefach und ich fühlte mich sehr minderwertig. Zuhause wurde ich oft von meinem Vater kritisiert.  Bemerkungen wie „du hast zwei linke Hände“, was so viel bedeutete wie du bist handwerklich total unbegabt verletzten mich. So erlitt ich viele seelische Wunden.

 

Nachdem ich Christ wurde vergab ich meinem Vater und meinen Klassenkameraden. In vielen Bereichen hatte mich Jesus bereits durch Gebet von seelischen Verletzungen geheilt. Trotzdem gab es immer noch Bereiche, in denen ich mich minderwertig fühlte.

 1999 – 2000 nahmen meine Frau und ich am „Top Training, einem Kurs für Leiter und Mitarbeiter im CZF teil. Es gab viele Möglichkeiten zu predigen. Christa nahm die Herausforderung an und predigte. Ich tat es nicht.

Ich hatte einfach nicht den Mut dazu. Ich glaubte: Entweder gibt mir Gott keine Botschaft, meine Botschaft ist für andere uninteressant oder noch schlimmer: Ich verliere mitten in der Predigt den Faden und alle lachen mich aus. 

 

Im März 2002 bekam ich eine sehr wichtige Prophetie von Joshua Jacobs, einem Propheten aus Australien. Ein Teil davon war: „Du wirst ein Vater sein für die vielen Kinder, die an diesen Ort kommen (im Original: „You will be a father to the many children walking to this place) „Du hast die Salbung eines Vater („you have the anointing of a father“) und „es wird jetzt beginnen“ („and it will start right now“)

 

Im August 2002 zogen wir nach Pensacola, FL. Wir studierten an der Brownsville Revival School of Ministry (BRSM). Teil dieses Studiums waren auch  Praktika. Ich wusste,  Gott hatte mich zur Vaterschaft berufen , aber was bedeutete das konkret? Das wusste ich nicht. Bedeutete es Vater zu sein für Kinder? Bedeutete es Mentor für junge (neubekehrte) Christen zu sein oder beides?

 

Ich spürte, dass Gott mich als Helfer in der Side Walk Sunday School (Anm. das ist eine evangelistische Kinderarbeit unter Kindern aus sozialschwachem Milieu) haben wollte.  Ballspiele und Sport waren ein Teil davon. Da sank mir das Herz in die Hose. Bestimmt würde man mich auslachen.  Beinahe hätte ich „nein“ gesagt. American football gehörte z.B. dazu. Das hatte ich  noch nie zuvor gespielt. Greg ein Mitarbeiter dieses Dienstes erklärte mir sehr geduldig die Regeln. Er zeigte mir was ich zu tun hatte und stellt euch vor: Niemand lachte mich aus.

 

Das war eine sehr positive und ermutigende Erfahrung für mich.

 

Unsere Nachbarskinder (Tyrone, William und Shakira, drei Afroamerikaner, ihr seht sie auf Fotos in meiner Fotogalerie) besuchten uns häufig. Ich spielte oft mit ihnen. Mit den Buben spielte ich Basketball. Der älteste war sehr athletisch. Natürlich war er mir im Basketball weit überlegen. Aber das war egal.  Was zählte, war, nicht wie gut oder schlecht ich Basketball spielte, sondern dass ich mit ihnen spielte.

 

Das war eine sehr wichtige Lektion, die ich lernte:

 

Wie gut ich ein Spiel beherrsche, ob ich eine gute oder schlechte Figur beim Sport mache ist Kindern eigentlich egal. Für sie zählt einfach, dass ich mit ihnen spiele.   

 

Ich lernte Sport und Spiele als gute Möglichkeiten zu schätzen um Kindern Liebe auszudrücken. Beim Basketball beispielsweise drückst du die Liebe Gottes auf dreierlei Art aus:

Durch Ermutigung (indem du ihre Fähigkeiten lobst, z.B. „gut gemacht“- gelobt werden solche Kinder ja selten) , Berührung (auf die Schulter klopfen) und dadurch, dass du einfach für sie da bist (ihnen deine Zeit widmest, als ob sie die wichtigsten Personen des ganzen Universums wären). Allein die Tatsache, dass du als Erwachsener mit ihnen Zeit verbringst bedeutet ihnen sehr viel.

 Diejenigen von euch die das Buch die „Fünf Sprachen der Liebe für Paare“ und / oder das Buch die „Fünf Sprachen der Liebe für Kinder“ kennen wissen wovon ich spreche. Beide Bücher waren meine Lehrbücher in der Bibelschule und ich kann sie nur wärmstens empfehlen.

Die beiden anderen Liebessprachen, die ich noch nicht erwähnt habe heißen: „dem anderen etwas zu schenken“ und „etwas für den anderen tun“

Das „Vater und Sohn Campingwochenende“ kam. Eine tolle Idee. Gedacht war es insbesondere für Kinder von Alleinerziehenden. Hier sollten sie die Gelegenheit haben wenigstens an einem Wochenende die Liebe eines Vaters, bzw. Mentors zu erleben. Viele von ihnen hatten ja noch nie solche Sätze wie “ich liebe dich” von ihrem (leiblichen) Vater gehört.   

Ich hatte den Eindruck, ich sollte mit Tyrone, dem jüngsten meiner Nachbarkinder an diesem Wochenende teilnehmen. Die Aussicht auf einen Samstag vollgepackt mit Sport und Ballspielen machte mir Angst. Schließlich überwand ich meine Furcht.

Wir gingen zusammen hin und hatten  eine super Zeit.

 Auf der Bibelschule wählte ich den pastoralen Zweig. Dies bedeutete Homiletik“ (das ist ein Fach, in dem man lernt, wie man eine Predigt aufbaut) als Pflichtfach. Es bedeutete auch vor mindestens 10 Leuten zu predigen oder noch schlimmer vor der ganzen Klasse. Die absolute Horrorvision für mich.

Jede Woche wurden mehrere per Los gezogen und durften predigen. Bisher war der Kelch immer an mir vorübergegangen. Das sollte sich bald ändern. Mike, ein Mitstudent und guter Freund von uns warnte mich schon mal vor. Er hatte einen Eindruck von Gott empfangen, ich sei am darauffolgenden Freitag mit Predigen dran. Er riet mir, mich schon mal darauf vorzubereiten.

Vorzubereiten gab es eigentlich nicht viel.  Vorbereitet sein musste ich auf sämtliche Predigtentwürfe der verschiedenen Predigtarten, die wir zu diesem Zeitpunkt bereits kennengelernt hatten. Einen davon würde ich predigen, welchen würde ich erst in der Klasse erfahren. Mehr als Beten und Gott vertrauen, dass es irgendwie laufen würde konnte ich eigentlich nicht.

Besagter Freitag kam. Ich wurde gezogen und predigte meinen Predigtentwurf über den Missionsbefehl (Matthäus 28:16-20).

Diese Predigt war wirklich vom Geist Gottes gesalbt und kraftvoll. Ich vergaß auch nicht, was ich sagen sollte. Ich bekam sogar eine Menge Applaus von meinen Mitstudenten. Ich hatte eine weitere wichtige Lektion gelernt:

Wenn Gott dich dazu beruft etwas zu tun, kannst du es auch tun, weil er es ist, der dich dazu befähigt es zu tun.

 

Diese Lektion wurde sehr bald auf die Probe gestellt.

Christa und ich nahmen an einem privaten Missionstrip in New Orleans teil. Dort diente Ron (ein BRSM Absolvent) mit anderen zusammen Randgruppen. Die Arbeit war so eine Mischung aus Drogenrehabilitation und Jüngerschaft. (ein bisschen vergleichbar mit „Teen Challenge“)

 

Ich erhielt die Gelegenheit zu lehren.

Meine Vorbereitungszeit betrug eine halbe Stunde. Einige Zeit zuvor hätte ich noch nach Ausreden gesucht, um mich davor zu drücken: wie: „Ich habe nicht genug Vorbereitungszeit“ „Ich kann das nicht, weil ich keine Lehrgabe habe“ „Ich habe keine Botschaft für sie“ und so weiter ….

 

Ich nahm die Herausforderung an. Ich lehrte eine Lektion von „Solutions“. Solutions ist ein Grundkurs in „Innerer Heilung“ – Heilung von seelischen Verletzungen, insbesondere durch Eltern.  Es klappte prima.

 

Zurück in Deutschland schloss ich mich den Royal Rangers an. Ich durfte ein bisschen Kindheit nachholen. Danke Gott!

Ich wurde Stammleiter der Royal Rangers Aschaffenburg. Im Grunde nur, weil es kein anderer machen wollte. Pfadfinderkenntnisse hatte ich absolut keine. Ich war auch nie zuvor Pfadfinder gewesen.

Ich ging auf ein Ausbildungscamp, das NTC (Nationales Trainings Camp).

Ich hatte Angst, ich könnte etwas vergessen. Ich könnte zu blöde sein die Knoten zu lernen, ein Feuer mit drei Streichhölzern anzuzünden etc.  Alles lief letztendlich prima.

 

Einige Monate später folgte das NTT (Nationaler Trainings Trail – ein Ausbildungstrail). Dies war eine weitere, physische Herausforderung für mich. Damals hatte ich noch ein 3,5 cm kürzeres Bein (jetzt ist es nur noch 1,8 cm kürzer).

Das war eine 2 tägige, insgesamt 45 km lange Wanderung mit 12 kg Gepäck auf dem Rücken, einer topographischen Karte und einem Kompass. Daneben gab es noch eine Reihe von Stationen wo man entweder etwas machen musste (Abseilen von einem Turm und andere kleine Mutproben) oder etwas beigebracht bekam. 

Um es kurz zu machen. Gott half mir auch da durch und ich schaffte es.

Was ich lernte war:

Wenn Gott dir Gott eine Aufgabe überträgt, dann gibt er dir auch die Fähigkeiten, die Energie und die Kraft es zu tun (auch dann wenn du davor Angst hast)

PS: Vergiss nicht:

Wenn Gott einen Esel gebrauchen kann, dann kann er auch Dich gebrauchen

 Anmerkung: Wer jetzt immer noch glaubt, dass Gott ihn nicht gebrauchen kann, der kann gerne mal die Geschichte mit Bileam und der sprechenden Eselin nachlesen.

Ihr findet sie in 4. Mose 22:28 – 30

How the greatest adventure of my life began

April 25, 2008

Is there any purpose in life?  Does anyone really love me?

Did you ever ask yourself these questions? I did.

In school I was an outsider. I had no friends. I often became the victim of others who bullied me. Because of the many emotional hurts I withdrew myself. I became a lone wolf.

As teenager and young adult I often suffered from depressions. Everything seemed meaningless to me.

I thought: There must be a deeper meaning in life than just pursuing a career, building a house and having a family?

I longed for a girlfriend.  I thought she could give me all the love I hungered for.

But I didn’t believe I would ever find one because I felt so inferior.

Somehow I got involved in a sect. I searched in Judaism and Islam for the truth and the purpose of my life. For a while I even attended two youth groups in a Lutheran Church and became a little bit religious. Then I left them and for a short period of time I took an interest in  Marxism.  

Then, out of the blue I met a young girl. Was God answering my cry for a girlfriend?

She invited me to a youth group of a Baptist Church. Because of the girl I gladly came.

She did not become my girlfriend but I stayed.

The love and the joy of the youth group leaders impressed me. In the youth group I felt welcome, loved and accepted. I warmed up and the wall I had erected to protect my soul from further hurts came down.

In a sermon I had heard that if we don’t decide for Christ we decide against him. I knew I had to make a decision. I had nothing to lose.

Finally that day came. It was after a youth service at home I asked Jesus to forgive my sins and accepted him as my Savior and Lord. My life was changed.  The greatest adventure of life had begun. I experienced such a deep love and joy I had never known before.

It was as if a girl had fallen in love with me and I with her.

I knew I had become a child of God because his Spirit confirmed it to me

The following months were like a honeymoon for me.

I was so full of love and joy that I had to share it. So one of the things I did was to talk for quite some time to homeless and to buy them a free lunch.

In Jesus I have found my best friend and in God the best dad I could ever imagine. He has given me a quality of life my life never had before. Jesus is my hero. He satisfies the deep desires in my heart for love and acceptance. Many emotional wounds of my childhood and youth he has healed. Because he has forgiven me I could forgive those who hurt me. 

And because I forgave I became free from bitterness. Since I have forgiven my father the relationship with him has improved significantly. Now we even hug each other.

Since I came to know Jesus our friendship became more and more intimate. I came to know his character more and more. I can share with him everything, my joys, my sorrows, my failures even those intimate things I wouldn’t share with any one else.

I know he understands what I feel and think. His time for me is unlimited. He is there for me 24 hours a day and 7 days a week and even longs to spent time with me too. Like a child I can run into his arms whenever I want. He has changed my life. I love him.

I can’t imagine anything more exciting than knowing him more and more and to make him known to others. 

This has become the purpose of my life. Smile

Afraid of the Great Tribulation

April 25, 2008

 

Afraid Cryof “THE GREAT TRIBULATION”…?

already hiding yourself in the woods?

You don’t need to! If you would have attended Materbuilder’s seminary on “A Victorious Future” – Eine siegreiche Zukunft” or studied the Bible passages on the endtime speeches of Jesus you would know that the GREAT TRIBULATION is already an HISTORIC EVENT. Yes it already happened, AD 66 – 70 and you missed it.

Biblical passages on the GREAT TRIBULATION you should know:

Daniel 9:25 – 27; Matthew 24:1 – 34; Mk 13:1 -23, 30; Lk 21:1 – 24

Non Biblical Sources on the Great TRIBULATION

“The Jewish War” by Flavius Josphus, a Jewish historian and contemporary eyewitness

1) The GREAT TRIBULATION happened between AD 66 – AD 70

In Mt 24:34; Mk 13:23 Jesus says to his disciples that all things which HE described in Mt 24:1 – 33 will happen during the lifetime of THIS PRESENT generation. Jesus said that before his crucifixion, AD 30. A biblical generation lasts about 40 years, so all the signs and events Jesus talks about in Mt 24:1 – 33 must have been fulfilled between AD 30 – AD 70

Let’s see whether that’s true

a) Jerusalem was sieged, conquered, the temple destroyed, the daily sacrifices and the complete sacrifical system ended, Jews were slaughtered, starved to death, enslaved and deported (see Mt 24:2; Mk 13:2, 14 – 23); Lk 21:6, 20 – 24; Dan 9:26 – 27). The Anointed One Daniel is speaking of is the Messiah, “the people of the ruler who will come to destroy the city and the sanctuary” is the emperator Titus and the Roman army, the city is Jerusalem and the sanctuary is the temple

2) THE GREAT TRIBULATION happened to the Jews

see Dan 9:24 (“your people”; “your holy city”) “Pray that your flight will not take place in winter or on a Sabbath (Mt 24:20) (NIV), Jesus addressed his Jewish disciples. “There will be great distress in the land and wrath against THIS people. (Lk 21:23 b) (NIV)

3) THE GREAT TRIBULATION happened in Israel

see Dan 9:24 (“your people”; “your holy city”, “let those you are in Judea flee to the mountains” (Mt 24:16) (NIV) ”

How were the signs of the end in Mt 24: 1 – 33 fulfilled in history?

First, we must define what is meant with “the end”. Jesus does not speak of the end of the material world but of the end of the Old covenant, which means the end of the sacrificial system. With the perfect sacrifice of Jesus there was no need for daily sacrifices anymore, a new covenant was made, Jesus fulfilled the law and gave us HIS righeousness in exchange for our Unrighteousness, He transferred HIS holiness to us and took our sins upon the cross.

When the Bible speaks about the “LAST DAYS” it speaks about the last days of the old covenant with its sacrificial system its dietary and ceremonial laws (e.g. circumcision, regulation on certain food which was allowed or not allowed to eat). These last days began AD 30 with the crucifixion and resurrection of Jesus and ended with the destruction of the temple AD 70 (see Acts 2:16 – 21,40; 1 Pet 1:5; 1 Pet 1:20 – 21; Heb 9:26; Heb 1:1 – 2)

Now let talk about the signs described in Mt 24: 1 – 33

1) False prophets, heresies, apostacy

The early church was both threathened by Judaizers who wanted to bring the disciples back under the Jewish law (dietary laws, ritual laws …) and by Gnosticism see Acts 15:1, 5 (the council at Jerusalem: Should Gentile believers be circumcised (Acts 15:1, 5), do they have to follow the dieary laws) and Ga 1:6 – 9; Gal 2:3 – 4; Gal 2:14 – 16,21; Gal 3:1 – 5; Gal 5:1 – 12; Acts 28:29 – 30; Rev 2:26; Rev 2:14 – 16; Rev 2:20 -24; 2 Tim 16:18; 1 Cor 15:12 – 14; Col 2:8, 16 – 23; 1 Tim 4:1 – 6; 2 Pet 2:1 – 3; 9- 22; James 4:8, 10 -13, 16 – 19; Rom 16:17 – 18; 2 Cor 11:3 – 4, 12 – 15; Phil 3:18 – 19; 2 Tim 4:2 – 5; 1 Tim 1:19 – 20; 1 Tim 6:20 – 21; 2 Tim 3:1 – 9, 13; 2 Tim 4:10, 14 – 16.

Simon the Magician (Acts 8:9 -11);

Barjesus (Acts 13:4, 6, 8 – 11)

Jewish exorcists (Acts 19:11 – 17)

2) Persecution

mostly by Jews who opposed the gospel, sometimes by Non-Jews because of material reasons (losing income)

see Acts 4:1 – 3, 5 – 11, 16 – 22, 27 – 28; Acts 5:17 - 18, 27 – 28, 30 – 33; Acts 7:51 – 58; 8:1, 3; Acts 9:22 – 30; Acts 12:1 – 4, 17; Acts 14:43 – 45, 49 – 51; Acts 14:1 – 6; Acts 14:19 – 20; Acts 16:16 – 25; Acts 17:1 – 9; Acts 18:1 – 2; Acts 18:12 – 17; Acts 19:23 – 30; Acts 20:1 – 3; Acts 21:10 – 11; Acts 21:27 – 36; Acts 22:22 – 25, 30; Acts 23:2 – 5, 10 – 16; Acts 23:26 – 30; Acts 24:1 – 9, 22 – 23, 27; Acts 26:1 – 15, 17 – 21, 24 – 25, 30 – 32

the persecution under the rule of Nero, AD 64 in Roma

b) the spirit of antichrist and the antichrists (note the plural, the Bible does not speak about THE antichrist!)

1 John 2:18 – 19, 22 – 23, 26; 1 John 4:1 – 6; 2 John 7 – 11

3) wars and rumors of wars

There are numerous wars and military conflicts which took place in the period between AD 30 – AD 70/73, this is an excerpt of the military history of the Roman Empire  and his military conflicts with other nations and within its empire.

uprising in Roma because prices for goods were raised (AD 32)

Annexion of Mauretania (AD 42)

the Chattians invade Roman territory from Germania liberia and are foreced to withraw by the Roman army under Pomponius (AD 50)

war with the Parthians, unsuccessful attempt to conquer Armenia, war with Germanic tribes in Germania, all in AD 58

uprisings in Britannia, AD 61

uprising of Julius Vindex in Gallia, AD 68

civil war in Roma, AD 69

war with the Garamantes in Libyia, AD 69

revolt of the Batavians under Julius Civilis, AD 69

the Jewish – Roman war AD 66 – 70 (the Jewish fortress Massada fell in AD 73)

4) famines and earthquakes

Agabus, a prophet, predicted a severe famine under the reign of emperor Claudius which started in AD 45 and ended AD 48.

(see Apg 11:27 – 28)

famine in Roma, AD 51

When Jesus was dying an earthquake took place in Jerusalem

(see Mt 27: 50 – 54)

Colosä (a Greek city) is destroyed by an earthquake (AD 61)

A severe earthquake took place in the Roman Empire in the Campania, AD 63

Pompeij suffers an earthquake, AD 63

5) The gospel was preached to the ends of (the known) world of the 1st century

see Col 1:5 – 6, 23; Rom 1:8; Rom 10:18

Conclusion:

There is enough biblical and nonbiblical historic evidence to conclude that the events preceding the GREAT TRIBULATION and THE GREAT TRIBULATION itself are historic events. Of course wars, earthquakes, apostacies, false prophets and persecutions have happened since AD 70 until now but the “GREAT TRIBULATION” the Bible speaks of has become history.

So let us not speculate on who the Antichrist is or will be, when the tribulation will take place, whether we will be raptured before or after but let us focus on expanding the kingdom of Christ here on earth, so that all come under the rulership of Christ.

from kadosh Smile

God is still in the healing business

April 25, 2008

Hi,

maybe some of you who know me very well have heard that due to a ski accident in January 1979 my right leg became 3.5 cm shorter than my left one.

After I became a Chrisian and  my “career as a charismatic and Pentecostal Christian began”, several people prayed for the healing of my leg (including myself). I saw how other folks were healed but obviously I wasn’t (at least not spontaneously). 

Two months ago a strange thing happened to me.

During a service where I had been interpreting, a guest and former orthopaedist told me that the sole suport of my right shoe was  too high ( I have 3 cm to balance the shorter leg) and he reduced a little bit of my sole. 

I was afraid to make a fool out of myself by asking the Nonchristian physician, I attended, to measure my shorter leg to see whether God has started to heal it. Additionally I (still) suffer from an allergic cough and he could not really help me to get rid of it.

So I went to a Christian physician I know and asked him to measure my shorter leg. 

 The first time he measured, my right leg was only 2.5 cm  shorter than the left one.  The next visit he started to do BowTech with me, this are grips to stimulate the forces within the body to heal.

A few weeks later I was interpreting again  and this time the same guest told me that the sole support is 0,6 cm too much. 

My physian has measured my leg for several times during the past weeks and once it was only about 1.2 cm shorter.

On December 30, 2007, Manu who had read my blog prayed for my shorter leg after the service in the FCG Hanau.  The following week I bought  4 pair of new shoes, but I still wasn’t quite sure whether I had been completely healed or not. January 6, 2008, despite of pain I felt I put my new shoes on (without any sole support or insole) and attended the service. After the service  Ingrid Hoffmann prayed for the healing of my leg.

The next three days Christa and I were totally convinced that God had healed my leg completely. I sent many emails to friends in which I wrote that both legs were equal in length now.  Unfortunately on January 10, 2008 my physician examined my leg and it was still 1,5 cm shorter. This was a very disappointing moment for me. I had believed (not just agreed in theory that God can heal me), my actions (buying shoes, walking without any sole support even without an insole, had spread the news about my complete healing) proved my faith and now I had to deal with the visible facts… 

On January 13 I visited the healing rooms in Hanau. A couple of my church prayed for me. I bought the Healing CD spoke the Bible verses and proclamations aloud. 

 I am still convinced that he will heal my right leg completely. He can do it either spontaneously or step by step…

To feel discouraged or disappointed as I did is no shame. But it’s important to get up and praise the Lord no matter how our circumstances may be because God is always worthy to be praised in any situation at any time in our lives. 

God I love you

kadosh

How the teaching of righteousness changed my life

April 25, 2008

The first time I heard of the teaching of righteousness was in autumn 2006.

Christa, my wife and I were cellgroup leaders of Philadelphia Church International Aschaffenburg (PCI Aschaffenburg). Pastor Daniel gave us Richard Hays book “Righteous at Last” (deutscher Titel: “Gerecht gesprochen”) to read.

When I heard that this book should be our textbook for the future I was very unwilling to read it. I felt a strong rejection against this book. I read it but with a very critical spirit making critical notes.

I thought myself a mature Christian, my wife and I were both graduades from Brownsville Revival School of Ministry (‘BRSM) and I thought the stuff is for baby Christians and in anyway I couldn’t imagine that this teaching could really transform my nation or any other nation in the world.

I could imagine myself teaching a night in the cell group about self-esteem (before I became a Christian I had suffered myself from a very low self-esteem but due to “inner healing” (forgiving others and asking Jesus to heal emotional wounds) many areas in my life had been healed finally.

A major breakthrough came when the whole PCI Aschaffenburg went to the first Apostolic and Prophetic Conference in Kirchheim, November 2006.

The first day I still thought myself out of place. I talked to pastor David from PCI Frankfurt (the parent church of PCI Aschaffenburg) who helped me a lot to believe in the prophesies made, which I had doubted.

Despite that I had a great time. There was a strong anointing, “God was in the house” as my former academic dean from BRSM would say, a joy which I had never seen and experienced in any conference I had been in Germany before.

To make it short I was mightily touched; once I was in travail laying on the floor and just had a great time.

In spring 2007 Petra started to teach a few lessons from “Righteous at Last” (unfortunaltey she couldn’t finish it). At that time I did not have so much revelation on this issue so I still did not estimate Petra’s  teaching very much.  

The Pentecostal Conference in Hanau, a seminar with Alfredo, and another seminar with Bruno on eschatolgy gave me a deeper understanding as well as the 2nd Prophetic and Apostolic Conference in Kirchheim (this conference is really a must and the 2nd time Christa and I were more blessed than the first time).

The teaching on righteousness changed my prayer life.

I pray daily for more revelation on the teaching of righteousness because I know there is still more to learn and understand on this issue and finally to live it out. It is not just a teaching. It is a life style. It is the key for reformation.

I do no longer pray “Lord give me love for person X” but I pray “Thank you Lord, that your love will flow out of me today in dealing with my colleagues …

It also had and has a tremendous postive influence on my self-esteem and on the way I deal with others, e.g. I say to colleagues when they speak negatively about themselves, that they are precious, encourage them that they can do it and I just love on them.

I can say that I am really blessed with my two female colleagues I’m working with. Both could be my daughters and I treat them more like daughters than like colleagues. We have a lot of fun together…

Another example I want to mention. There is a male colleague I had problems to deal with in the past. To be frank and free I didn’t like him because on several occasions he had hurt me by his comments but God changed me and our relationship with each other. Once for example I said to him that he is a  precious person…

Meanwhile I can’t wait until Petra finally teaches all what she has learned in Mexico and in foundations. I am hungry for it and I want it all!

Finally I want to thank Richard Hays for writing his book “Righteous at Last”, for Pastor Daniel and for Petra who introduced me to the teaching of righteousness, to Pepe and Alfredo, Bruno Zimmerli and all of those who organized the “Prophetic Apostolic Conferences in Kirchheim”.

Love you all!

kadosh

 

If God can use a donkey he can use YOU

April 25, 2008

In school I was an outsider. Usually I was the last picked for a game. I wasn’t good at sports at all and I felt inferior. At home I was often critized and remarks like “you have two left hands” which meant you have no manual skills hurt me. I had many emotional wounds.

After I became a Christian I forgave classmates and my dad and through prayer Jesus healed me from emotional wounds in many areas of my life but there were still areas left where I felt inferior.

1999 – 2000 my wife and I attended a training course for leaders and co-workers in a church. There were plenty opportunities to preach. Christa accepted the challenge and preached but I didn’t.

I did not have the courage. I believed either that God wouldn’t give me a message or that the message wouldn’t be important to others or that I would make out a fool of myself by forgetting what to say and finally all  others would laugh at me.

In March 2002 I received an important prophecy. One part of it was: “You will a father to the many children walking to this place” “You have the anointing of a father” and “It will start right now”.

In August 2002 we went to Pensacola, FL to study at Brownsville Revival School of Ministry (BRSM). At BRSM we “had to do” practical ministry too. I knew that God had called me to be a father but I didn’t know what it precisely meant: Did it mean a father to children or to young converts or both?

I felt God wanted me to help in Sidewalk Sunday School (an evangelistic outreach to inner city kids). But when I heard sports would be a part of it, my heart and courage sank and I nearly said “no”. American football e.g. was a part of it. I had never played it before. Greg a co-worker patiently explained me the rules and showed me what to do and guess what: Nobody laughed at me.

This was a very positve and encouraging experience for me.

Our neighbor kids (Tyrone and William and Shakira three Afro-Americans) frequently visited us. I often played with them. With the boys I played basket ball. The oldest was very athletic and of course much better in basketball than I was but that did not matter. What mattered is that I played with them.

It was an important lesson I learned:

For kids it’s not  important to be perfect or good at a game but to play with them. I learned sports and games are good ways of expressing love to children. In games you express your love in three ways: Through encouragment (praising their skills, “good job”), physical touch (patting them on the shoulder) and through quality time (YOU an adult spent time with them) Those who know the book the ”Five Love Languages for spouses” and the “Five Love Languages for kids” (deutscher Titel: Die fünf Sprachen der Liebe) two books I highly recommend know what I’m talking of (the other two love languages are: “presents” and “acts of service”).

The”Father and Son Camping Trip” came.  This was a weekend especially for kids of single parent families to give them the opportunity to experience the love of a father most of them never had.

I felt God wanted me to go with Tyrone, the youngest of my neighbor kids but one of the days was packed with games and sports which made me feel uncomfortable. Finally I overcame my fear we went and we both had a great time there and we had a great time there.

At BRSM I chose the “Pastoral Ministry Track” that meant “homiletics” (in homiletics you learn how to prepare a sermon) and homiletics meant to preach at least in front of 10 people in a cell group or even worse to preach in front of the class. Every week several were chosen by lot to preach. Until now I was “spared”. Suddenly this changed.

Mike, a fellow student a friend of ours told me that God had spoken to him that I would be chosen to preach coming Friday in front of class and that I better prepare.

There wasn’t much to prepare. You need to have your outlines on the various types of sermons ready but you didn’t know what outline would be chosen. So all I could do was to pray and trust God. Friday came, I was chosen and I preached my outline on the mission command (Matthew 28:16 – 20).

It was anointed, I did not forgot what I wanted to say and I got much applause from fellow students.

I had learned another important lesson:

If God calls you to do something you can do it because he enables you to do it.

This lesson was tested sometime later when Christa and I were on a (private) mission trip to New Orleans where Ron (a BRSM graduade) ministered together with others to people in a mixture of a Christian rehabilitation and discipleship training center (it was something like “Teen Challenge”).

He gave me the opportunity to teach. I had half an hour to prepare. Some time ago I would have made excuses like: It’s not enough time… I can’t do it because I am not gifted to teach… “I have no message for them…” and so on.

I accepted the challenge and taught a lesson of “Solutions” (Solutions is a class on Inner healing or healing of emotional wounds through your parents). It was fine.

Back in Germany I joined the Royal Rangers. I became senior commander because no one else wanted to be one. I had no boy scout skills at all. I went to the National Training Camp (NTC) afraid of doing mistakes, forgetting something or being to stupid to learn the knots or light a fire with 3 matches or other boy scout skills. Every thing turned out to be fine.

Later I made the National Training Trail (NTT).  This was another (physical) challenge. I had a 3.5 cm shorter leg. It was a two day trail over 30 mi (45 km) long with 12 kilo gram baggage, a topographical map and a compass. Besides that there were stations were you had either to do something (some were tests of courages) or you were taught. To make a long story short, with God’s help I made it.

What I learned is:

If God calls you to do something he gives you the abilities, energy and power to do it (even if you are afaid of it).

PS. Remember:

If God can use a donkey he can use YOU!