Gottes Rettungsplan für die Menschheit

By kadosh777

Am Anfang schuf Gott den Menschen in seinem Ebenbild. Er war Gott gleich in seinem Wesen. Er war geschaffen zu einer engen persönlichen Beziehung mit Gott als dessen Gegenüber. Er hatte keinen Roboter geschaffen, sondern ein Wesen mit einem freien Willen… Gott sehnte sich nach Gemeinschaft mit ihm. Er sollte ihn aus freiem Willen und nicht aus Zwang lieben. Gott vertraute ihm alles, was er geschaffen hatte an, um es in seinem Sinn zu verwalten. Er gab ihm den Auftrag und das Mandat über seine Schöpfung zu herrschen. (1. Mose 1. 27 – 28, 31).

Zunächst hatten Mensch und Gott eine sehr enge vertraute Beziehung miteinander. Er lebte in einer paradiesischen Welt. Alles, was der Mensch  zum Leben brauchte war im Überfluss vorhanden. Er lebte in völliger Harmonie mit Gott und seiner Umwelt. Alles Böse war ihm fremd. Bosheit kannte er noch nicht. Zu seinem Schutz hatte Gott ihm verboten vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Er wollte ihn davor bewahren Böses zu denken, reden oder zu tun. Er wollte ihn schützen vor den Konsequenzen, die das Böse mit sich brachte. Er machte ihn darauf aufmerksam, welche Folgen ein Übertreten dieses Verbotes nach sich ziehen würde: nämlich den Verlust der vertrauten Beziehung mit ihm, seinem Schöpfer, den Verlust, bzw. die Perversion seines Mandates der Fürsorge, der ihm anvertrauten Schöpfung und letztendlich den Tod.

Eines Tages kam der Satan, auch Teufel genannt, ein abtrünniger Engelsfürst, in Gestalt einer Schlange. Er überredete den Menschen das Gebot Gottes zu brechen. Der Mensch entschied sich von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Er war jetzt in der Lage wie Gott Gutes und Böses zu erkennen, doch der Preis war hoch.  Die Konsequenz war, der Verlust der vertrauten Beziehung mit Gott, die Vertreibung aus dem Paradies mit seinem unerschöpflichen Nahrungsangebot. Bosheit, Leid, Krankheit, Schuld, Tod kamen in seine Welt und er musste sich nun seinen Lebensunterhalt mühsam verdienen.

Die Bosheit nahm nun auf der Erde überhand. Gott schmerzte es sehr, er war sehr traurig darüber. Böses war seinem Wesen völlig fremd. Es war kein Bestandheil seiner Natur. Er verabscheute es.   In einer riesigen Flut (der Sintflut)  vernichtete er die Menschheit, nur Noah und seine Familie, die Gott liebten, wurden verschont. Mit ihm schloss er einen Bund und versprach, dass er die Erde nie wieder mit einer weltweiten Flutkatastrophe überziehen würde. An dieses Versprechen erinnert uns noch heute der Regenbogen. In Abraham fand Gott einen Menschen, der ihm trotz einiger Fehler, völlig vertraute. Gott schloss mit ihm einen Bund. Er wurde zum Stammvater seines Volkes Israel.

Er erwählte Israel als sein Volk. Durch Israel sollten die anderen Nationen ihn kennenlernen. Er gab Moses die 10 Gebote und sein Gesetz (das auch Mosaisches Gesetz genannt wird). Nach diesem Gesetz sollte Israel leben. Dieses Gesetz war dazu da, Israel zu zeigen, dass es aus eigener Kraft Gott nicht dienen könnte. Es zeigte den Maßstab und den Anspruch Gottes auf. Wer aus dem Gesetz gerecht werde wollte, musste vollkommen sein. Das war niemand. Selbst der Hohepriester, der das Volk Israel vor Gott vertrat, musste zuerst für sich selbst ein Opfer bringen, um sich von  eigener Sünde zu reinigen und danach ein Opfer für die Sünden seines Volkes. Dies geschah einmal im Jahr und Jahr für Jahr. Es war ein Schatten auf ein zukünftiges Ereignis. Ein Notbehelf, der das eigentliche Problem nicht wirklich und dauerhaft löste.

Wie konnte nun Gott, die Liebe in Person, absolut heilig in seinem Wesen, der Sünde hasste wie die Pest mit dem Menschen wieder in enger Gemeinschaft leben und ihn in seine ursprüngliche Bestimmung einsetzen ohne sein eigenes Gesetz zu brechen und damit seinem eigenen Wesen untreu zu werden?

Die Lösung war:  Gott selber wurde Mensch! Jesus kam, in Menschengestalt auf diese Erde. Er wurde geboren von der Jungfrau Maria. Sie wurde durch den Heiligen Geist auf übernatürliche Weise  schwanger. Jesus war, der einzige Mensch, der auf dieser Erde lebte der ohne Sünde war. Er lebte in einer solch engen Beziehung mit dem Vater wie niemand zuvor. Er war Gott in allem gehorsam. Er tat alles was Gott ihm zeigte.  Er erfüllte das Gesetz, das Gott gegeben hatte völlig und zu jederzeit. Er allein war vollkommen. Er allein war gerecht. Er bezahlte den Preis, damit wir gerecht werden können. Er gab sein Leben hin für unsere Ungerechtigkeit und Sünde, für unsere Lieblosigkeit, unsere Herzenskälte und Gleichgültigkeit Gott und unserem Mitmenschen gegenüber.

Durch seinen Tod gab er uns seine Gerechtigkeit im Austausch für unsere Ungerechtigkeit. Er machte Sünder zu Gerechten. Durch ihn wurde die Beziehung zu Gott wieder hergestellt und der Mensch wieder in seine ursprüngliche Berufung eingesetzt.

Dies kann jeder für sich selbst erfahren, wenn er das Werk Jesu im Glauben annimmt und Jesus als seinen Herrn und Erlöser akzeptiert.

Dies kann in einem einfachen Gebet geschehen, wie das folgende:

Herr, Jesus ich bekenne dir, dass ich ohne dich gelebt habe, ich wollte mein Leben nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten. Dein Plan für mein Leben war mir vollkommen egal. Ich habe darauf vertraut, dass ich durch eigene Anstrengung in den Himmel kommen kann. Dies tut mir leid. Vergib mir, dass ich mein Leben selbst bestimmen wollte. Vergib mir alle meine Schuld. Im Glauben nehme ich dich Jesus, jetzt als meinen Erlöser an und lade dich ein, die Herrschaft über mein Leben zu übernehmen.

Amen.

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