Wie die Lehre der Gerechtigkeit mein Leben veränderte

By kadosh777

Von der Lehre der Gerechtigkeit (auch Lehre von der Identität genannt) hörte ich das erste Mal im Herbst 2006.

Zu diesem Zeitpunkt leiteten meine Frau und ich einen Hauskreis der PGI Aschaffenburg.

Pastor Daniel gab uns das Buch von Richard Hays „Gerecht gesprochen“ zum Lesen. Dies sollte unser   künftiges Arbeitsbuch werden? Das ist doch etwas für Neubekehrte dachte ich. War ich nicht bereits ein reifer Christ?  Schließlich hatten meine Frau und ich   einen Bibelschulabschluss von Brownsville Revival School of Ministry (BRSM).

Ich verspürte eine tiefe Abneigung. Zunächst wollte ich es gar nicht lesen. Dann las ich es, widerwillig und mit einer sehr kritischen Einstellung.

Ich suchte nach Schwachpunkten, falscher Lehre,  um letztendlich zu beweisen, dass das ganze nicht praxistauglich sei.

Bevor ich Christ wurde, hatte ich selber unter starken Minderwertigkeitsgefühlen gelitten. Inzwischen hatte ich aber in vielen Bereichen Heilung erlebt. Ich hatte sowohl denen vergeben, die mich verletzt hatten als auch Jesus gebeten meine seelischen Verletzungen zu heilen.

Einen Hauskreisabend zu diesem Thema zu machen war in Ordnung, aber wochenlang aus diesem Buch zu lehren?  Diese Lehre sollte Deutschland transformieren? Das konnte ich nicht glauben. 

Einen größeren Durchbruch erlebte ich als PGI Aschaffenburg komplett die erste Apostolische und Prophetische Konferenz in Kirchkeim im November 2006 besuchte.

Am ersten Tag dachte ich zunächst ich sei hier im „falschen Film“. Den Prophetien für unser Land Glauben zu schenken fiel mir schwer. 

Ich hatte schon einige gehört, bzw. gelesen, erfüllt  zu haben schien sich davon noch keine einzige. Schließlich sprach ich mit Pastor David von der PGI Frankfurt/M über meine Zweifel.

Diese verschwanden und ich wurde ermutigt neu an die ausgesprochenen Prophetien zu glauben..

Trotz dieser anfänglichen Zweifel hatte ich eine großartige Zeit. In den Veranstaltungen war die Salbung Gottes sehr stark präsent. Mein ehemaliger Dekan von BRSM würde sagen: „God is in the house“ (Gott ist mit seiner manifesten Gegenwart im Gottesdienst präsent)

Ich erlebte erlebte eine tiefe Freude, Ausgelassenheit und Freiheit in der Anbetung, wie ich sie noch nie zuvor in einer Konferenz in Deutschland erlebt hatte. Um es kurz zu machen ich wurde sehr stark von Gott berührt; einmal lag ich sogar auf dem Boden und stöhnte in Geburtswehen (dies ist eine Art von Gebet, die tief aus dem Herzen Gottes kommt und die Gottes Absichten wie in einem Geburtsprozess in Existenz bringt).

Im Frühjahr 2007 fing Petra  an einige Lektionen des Buches „Gerecht gesprochen“ zu lehren. Leider konnte sie es nicht zu Ende lehren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch wenig Erkenntnis über dieses Thema. Daher schätzte ich Petra’s Lehreinheiten noch nicht so sehr.

Die Pfingstkonferenz in Hanau, ein Seminar mit Alfredo, ein weiteres Seminar von Bruno über die Endzeit vertieften mein Verständnis ebenso wie die 2. Prophetische und Apostolische Konferenz in Kirchheim. Dieses Mal wurden wir noch stärker gesegnet als beim ersten Mal.

Diese Konferenz ist ein absolutes Muss für jeden der Reformation möchte (ich kann sie jedem nur wärmstens empfehlen).

Die Lehre der Gerechtigkeit hat mein Gebetsleben auf den Kopf gestellt.

Ich bete täglich, dass Gott mir immer mehr Offenbarung und Verständnis darüber gibt:

Wer ich bin (über meine Identität),

Wer ER ist (über die Natur Gottes, sein Vaterherz)

und dass Gott mich immer mehr in meiner Berufung (Vater und Mentor zu sein) hineinführt.

Ich habe verstanden, dass die Lehre der Gerechtigkeit nicht nur eine Lehre ist, sondern ein Lebensstil. Sie ist der Schlüssel für eine neue Reformation. Diese Reformation braucht unser Land so notwendig, wie ausgedörrtes Land den Regen.

Ich weiß, dass es noch viel mehr an Offenbarung zu diesem Thema gibt und ich will alles aufsaugen, was es dazu gibt. Dies führte uns auch in die FCG Hanau, weil das ganze Fundament der Gemeinde auf dieser Lehre aufgebaut ist (hier mach ich mal ein bisschen Schleichwerbung für unsere Gemeinde).

Mein Gebetsleben hat sich total verändert: Ich muss Gott nicht zu etwas überreden oder ihn anflehen etwas zu tun, was er sowieso möchte (z.B. dass jemand Ja zu diesem Bund mit Jesus sagt, also Christ wird)

Ich habe aufgehört zu beten: „Herr gib mir Liebe für Person X“.

Jetzt bete ich: Herr danke, dass deine Liebe heute aus mir herausfließen wird im Umgang mit meinen Kolleginnen und Kollegen.

Diese Lehre hat auch einen sehr positiven Einfluss auf mein Selbstwertgefühl. Es beeinflusst  die Art und Weise, wie ich mit anderen umgehe.

Hier drei Beispiele:

Äußert sich eine Kollegin oder ein Kollege negativ über sich sage ich ihr bzw. ihm, dass er wertvoll ist.

Ist eine meiner Kolleginnen wegen der Menge an Arbeit niedergeschlagen, ermutige ich sie, dass sie es schaffen kann.

Ich zeige ihnen, dass ich sie gern habe.

Sehr froh bin ich, dass ich mich den beiden Kolleginnen, mit denen ich zusammenarbeite (ihr seht sie in meiner Fotogalerie)  sehr gut verstehe.

Wir verstehen uns als Team.

Beide könnten vom Alter her meine Töchter sein. Unser Umgang ist freundschaftlich. Manchmal nenne ich sie meine Ersatztöchter und wir haben auch viel Spaß miteinander.

Ein weiteres Beispiel:

Im Umgang mit einem Kollegen hatte ich Probleme. Um ehrlich zu sein ich mochte ihn nicht, weil er mich durch seine Kommentare mehrfach verletzt hatte. Aber Gott veränderte mich und auch unsere Beziehung zueinander. Einmal sagte ich sogar zu ihm, dass er ein wertvoller Mensch sei.

Es hat mich auch sehr ermutigt Beiträge für das Netzwerk zu schreiben da ich jetzt weiß, dass ich (und nicht nur ich) etwas zu sagen habe ….

Inzwischen kann ich es gar nicht mehr erwarten, bis Petra endlich alles lehrt, was sie in Mexiko und in „foundations“ gelernt hat.

Ich bin hungrig danach und ich will alles aufnehmen, was ich aufnehmen kann.

Meine Frau und ich haben jetzt begonnen Spanisch zu lernen und bereiten uns auf Masterbuilder 2009 vor.

Danken möchte ich Richard Hays, dass er dieses Buch „Gerecht gesprochen“ geschrieben hat, Pastor Daniel und Petra, die uns mit der Lehre der Gerechtigkeit bekannt gemacht haben, Pepe, Alfredo, Bruno Zimmerli, Klaus Morwinski und alle anderen, die die Apostolisch-Prophetischen Konferenzen in Kirchheim organisiert haben.

Ich hab euch lieb

kadosh

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